Tell für die  Gotthardraststätte Nord

Die Gotthard-Raststätte bei Erstfeld eröffnete Anfang Mai ihren Neubau in Fahrtrichtung Süd. Nach neunmonatiger Bauphase steht nun das architektonisch eindrucksvolle Gebäude, das sich elegant in die Berglandschaft einfügt und die Werte des Kantons Uri authentisch verkörpert. Der Neubau besteht aus hohen, lichtdurchfluteten Räumen aus unbehandeltem Weisstannenholz. Er wurde im Stil der traditionellen Urner Ställe errichtet.

 

Markus Flück hat den Auftrag erhalten, eine Skulptur von Wilhelm Tell mit Sohn Walter zu fertigen. Der klar vorgegebene Stil entspricht ganz seiner Arbeitstechnik. Aus Weymouthskiefer hat er eine Skulptur gesägt und im Detail geschnitzt. Die Positionierung von Wilhelm Tell und Walter ist sehr klassisch. Für die Betrachtenden ist ersichtlich, wie unten die Grobform der Figur entstanden und mit der Kettensäge ausdrucksstark und zu Details ausgearbeitet worden ist. Die starken Konturen nehmen die Formen der beeindruckenden Architektur auf und ziehen die Blicke an. Markus Flück ist eine Skulptur gelungen, die ins Bild mit der imposanten Felswand der Tschingelflue passt.

 

Die Arbeit mit Planung und Erweiterung auf Aussenskulpturen war mit einem Auftritt der Schule für Holzbildhauerei zur Eröffnung der Gotthard-Raststätte verbunden. Der Austausch war interessant, lehrreich und herausfordernd zugleich.


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